Schnarchtherapie in Hamburg

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Bei ca. 30 Millionen Schläfern führt die Erschlaffung der Muskulatur und das Zurückfallen der Zunge zur Einengung der oberen Atemwege, die Geschwindigkeit des Luftstroms erhöht sich und Zäpfchen, Gaumensegel und Schleimhautfalten werden in Schwingung versetzt. Ein Vorgang, der mit steigendem Alter und /oder Leibesfülle zunimmt. Mit hörbaren Folgen: Sechs von zehn Männern und vier von zehn Frauen über 60 Jahren schnarchen.

Seit längerem ist klar, dass die Gesundheit selbst bei leichtem Schnarchen leiden kann. Gefahr besteht vor allem dann, wenn die Atmung immer wieder für einige Sekunden ganz aussetzt, weil die oberen Luftwege kurz vollständig kollabieren. Mediziner nennen diese Atemaussetzer Schlafapnoe. Meist werden die Betroffenen durch die Aussetzer kurz wach, was den Schlaf wenig erholsam macht – Müdigkeit am Tag ist die Folge. Außerdem kann diese Reaktion das Nervensystem so beeinflussen, dass der Blutdruck steigt und es zu Herzrythmusstörungen kommt.

Wenig bekannt ist, dass auch Zahnärzte helfen können. Eine diskrete maßangefertigte Schiene für Ober- und Unterkiefer kann dafür sorgen, dass der Unterkiefer nach vorn verlagert wird und die Zunge nicht nach hinten fällt. Die Atemwege bleiben offen, die Strömungsverhältnisse stimmen wieder und die nächtliche Ruhe und Ihr Wohlbefinden sind wieder hergestellt.

Wir haben uns für Sie über die Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin zertifiziert.

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Schnarchtherapie in Hamburg St. Georg: die wichtigsten Fragen

Kurz erklärt: Eine zahnärztliche Schnarchtherapie kann mit einer individuell angefertigten Unterkieferprotrusionsschiene arbeiten. Sie hält den Unterkiefer während des Schlafs leicht vorne und kann dadurch die oberen Atemwege unterstützen. Bei Verdacht auf Schlafapnoe sollte vorab eine medizinische Abklärung erfolgen.

Für wen kann eine Schnarchschiene infrage kommen?

Sie kann bei geeignetem Befund für Menschen infrage kommen, deren Schnarchen oder leichte obstruktive Atemprobleme durch eine Rücklage des Unterkiefers begünstigt werden. Entscheidend sind Zahnstatus, Kiefergelenke, Bisslage und die schlafmedizinische Einschätzung.

Wann ist ärztliche Abklärung wichtig?

Wenn Atemaussetzer, starke Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck oder andere Hinweise auf Schlafapnoe bestehen, sollte dies ärztlich oder schlafmedizinisch abgeklärt werden. Eine Schiene ersetzt keine Diagnostik.

Wie läuft die Behandlung ab?

  1. Beratung und Befund: Wir prüfen Zähne, Kiefergelenke und Biss.
  2. Planung: Wenn geeignet, wird eine individuelle Schiene geplant.
  3. Anpassung: Die Schiene wird eingesetzt und schrittweise eingestellt.
  4. Kontrolle: Sitz, Komfort und Wirkung werden regelmäßig überprüft.

Welche Grenzen gibt es?

Nicht jede Schnarchursache lässt sich zahnärztlich behandeln. Auch Nasenatmung, Gewicht, Schlafposition, Alkohol, Medikamente und andere Faktoren können eine Rolle spielen.

Welche Kostenfaktoren spielen eine Rolle?

Die Kosten hängen von Diagnostik, Schienentyp, Anpassungsaufwand und möglicher Erstattung ab. Vor der Behandlung klären wir, welche Lösung sinnvoll ist.

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